Verfasst von: Oswin Zlöbl | 19. Januar 2012

Alles Costa oder was?

Dass die Italiener mit ihrer übertriebenen „Meine Mama ist die beste und überhaupt und sowieso“ Mentalität manchmal für Kopfschütteln, sprich „light Headbanging“, sorgen, ist ja kein großes Geheimnis, obwohl die Italiener von der Körpergröße her ja nicht zu den größten gehören,

doch wenn es zur Kür des größten Feiglings auf Erden kommen würde, dann hätte sicherlich ein Italiener die Nase ganz weit vorn, und das, obwohl Deutschland mit Mike Krüger und Thomas Gottschalk zwei wahre Supernasen anzubieten hat. Aber die sind ja nicht feige…

Nun gut, „Kapitän Feigling“ Francesco Schettino, der Mann, der das Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ auf Grund laufen ließ, alle Warnhinweise der elektronischen Bordcomputer ignorierte, angeblich eine Seekarte ohne aktuelle Eintragungen an Bord hatte, sich lieber an der Schiffs-Bar mit aufgeknöpftem Hemd aufhielt, einen Felsen rammte und als einer der ersten das sinkende Schiff verlassen hatte, setzt neue Maßstäbe in Sachen „Ich bin dann mal weg geht mich nichts mehr an“.

Übrigens, was haben Gitarrenbarde Costa Cordalis und die Costa Concordia gemeinsam? Genau, beide sind dem Untergang geweiht. :-D

Normalerweise sollte der Kapitän ja als letzter das sinkende Schiff verlassen, dass würde auch unser geliebter Kapitän Blaubär so handhaben und jeder andere ehrenhafte Schiffsführer. Wenn da eben nicht diese Sache mit der berühmten Bananenschale wäre!

Unser feiges Kapitänchen wollte natürlich alle retten und bis zum Schluss bleiben, doch leider stürzte er so unglücklich, dass er, wie der Zufall eben so will, direkt in ein Rettungsboot fiel, welches schon auf dem Weg nach unten war, da konnte er logischerweise nicht mehr rausklettern und außerdem ging alles so schnell, dass er sich urplötzlich am anderen Ufer befand und nicht mehr zurück konnte.

Schade, es hätte besser gepasst, wenn er gesagt hätte: „Da war so eine Bananenschale, die muss wohl ein Affe fallen gelassen haben, da rutschte ich dann aus…“ – aber zwecks der Theatralik klingt „gestürzt“ eben viel besser als „bloß mal so ausgerutscht“.

Italien kommt leider nicht aus der Schusslinie der Kritik, nachdem Triple B (Bunga Bunga Berlusconi) der Politik nach seinem Abgang Zeit zum Verschnaufen geben konnte, ist nun durch „Kapitän Feigling“ das italienische Ansehen weiter gesunken, hoffentlich nicht bald auf Grundeis.

Man möge bei diesem Artikel vielleicht etwas schmunzeln, doch auf Grund der Tatsache, dass es beim Unfall des Luxusliners Tote und Verletzte gab und eine Naturkatastrophe auf Grund auslaufenden Treibstoffes zu befürchten ist, kann man hier wirklich nur hoffen, dass die Schiffsgesellschaften endlich einmal dazulernen und lieber mehr Geld in Ausbildung ihrer Besatzung investieren, denn wenn Amateure für das Wohlergehen von tausenden Menschen verantwortlich sind, dann kann auch das kleinste Missgeschick eine große Katastrophe auslösen.

Folgen wir lieber dem Ruf der Wildnis, so wie unsere zwei „Djungleboys“ Ailton und Martin Kesici, welche sich im „Dschungelcamp“ in der Nacht aufmachten, um die Freiheit des Pinkelns zu genießen. Leider per Kamera beim Freischiffen auf feuchter Tat ertappt, gab es als Strafe drei Tage Spüldienst, aber bitte mit Seife! Da musste Martin Kesici gleich mal fragen, welche Strafe es gibt, wenn man mal ins Camp kackt.

Ob er seinen Worten Taten folgen lassen will? Lassen wir uns überraschen, denn es muss nicht immer Conchita Wurst sein, gerne auch mal eine lauwarme Kackwurst. :-)

Bis die Tage!


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