Verfasst von: Oswin Zlöbl | 23. Januar 2012

Wer Arnie sagt, muss auch Dolly sagen…

Das spektakuläre Kitzbühel Skiwochenende ist nun endlich vorbei und nun können wir uns alle wieder so langsam beruhigen! Nach dem Motto: „A Mordsgriss um des Steirergfriss“ wurde unser Österreich Export Arnold Schwarzenegger rund um die Uhr von Reportern und Fans belagert.

Mit im Gepäck: Superbesterkumpel Ralf Möller, seines Zeichens Hilfskellner äh Schauspieler in Hollywood aber trotzdem noch charismatischer als ein blasses Stück Holz.

Alle riefen rund um die Uhr Arnie hier und Arnie da, Arnie sowieso und Arnie überhaupt, und es schien, als würde unsere steirische Eiche das Jubelbad so richtig genießen. Die Zeiten waren für ihn auch nicht immer so rosig, ich kann mich noch an den riesigen Skandal in Österreich erinnern, wo Arnie den Vollzug bei einem Todeskandidaten in Kalifornien nicht annullierte, er hätte damals ja Gnade vor Recht walten können, schließlich war der Inhaftierte bereits 75 Jahre, blind und krank.

Arnie terminierte den Häftling und schwups war er in Österreich der größte Buhmann der Nation, überhaupt war er da ein Mörder, sogar der Ehrenring von Graz wurde ihm bildlich gesprochen aus dem Herzen gerissen und das Grazer Fußballstadion prompt umbenannt.

Nun, Jahre später, keine Spur von „Arnie ist ein Mörder!“ oder „Arnie stay in Hollywood!“, seit der Geschichte mit seinem unehelichen Sohnemann und der daraus resultierenden Scheidung lieben ihn die Österreicher wie eh und je. Das brachte ihm sogar einen kleinen Mitleidsbonus hier bei uns.

Dann hoffen wir, dass die Österreicher auch die Kinos stürmen werden, wenn demnächst sein Sheriff-Drama-Äktschn-Movie „The Last Stand“ den Weg in die heimischen Kinoanlagen findet. Trainiert hat er für den Film mehr als hart, was die beiliegenden Fotos beweisen – die sind nicht alt sondern taufrisch, entstanden während den Dreharbeiten zum Film.

In Österreich sind derzeit die Dancing Stars wieder mal in aller Munde, und nicht nur, weil mit aktuellstem Zugang eine Dame dabei ist, die sich mit so was gut auskennen müsste, nämlich Ex-Porno-Queen Dolly Buster. War letztes Jahr noch Alfons Haider mit seiner „Mann gegen Mann“ Darbietung noch Stein des Anstoßes, so kommen jetzt auch wieder zahlreiche böse Stimmen von allen Seiten, nicht nur von hinten, welche die aktuelle Dancing Stars Besetzungsliste, nun ja, eigentlich nur das Buster-Engagement, aufs Höchste kritisieren.

Godfather of Criticism, Niki Lauda, schaltet sich mal wieder ein und nachdem er letztes Jahr schon für so viel Wirbel bezüglich des Schwulenaufmarsches bei Dancing Stars sorgte, hat er jetzt das Dekollete äh die Besetzung von Dolly Buster scharf im Visier! Dazu kommen noch Politiker wie der Landeshauptprolet von Kärnten und einige andere „Staatskapazunder“, welche Dancing Stars nur mehr für eine Sendung unter der Gürtellinie halten,

wobei sich Dolly Buster auf diesem Gebiet sicher bestens auskennen müsste. Doch man darf die gute Dame nicht abstempeln als Bettmatratze der Nation, die sich auf dem Tanzparkett gleich flachlegen lässt vom Profitänzer. So gerne dies wahrscheinlich Obergeilspecht Klaus Eberhartinger sehen würde, denn dieser wird es sich sicher nicht nehmen lassen, bei Dolly Buster mit Doppeldeutigkeiten zu sparen bzw. den einen oder anderen Blick in den Ausschnitt zu riskieren. „Servas die Plastikhupen!“

Diese Frau ist eine tüchtige Geschäftsfrau und gleichzeitig Künstlerin, auch wenn sie für ihre zweite Karriere viel hat einstecken müssen. Im wörtlichen Sinne wohl gemerkt!

So schwingen wir das Tanzbein, und nur das Tanzbein, und hoffen wir, dass unser Präsident beim Dancing Stars schauen nicht einen Herzinfarkt bekommt – wenn nicht schon vorher beim Dschungelcamp! :-D

 

Verfasst von: Oswin Zlöbl | 19. Januar 2012

Alles Costa oder was?

Dass die Italiener mit ihrer übertriebenen „Meine Mama ist die beste und überhaupt und sowieso“ Mentalität manchmal für Kopfschütteln, sprich „light Headbanging“, sorgen, ist ja kein großes Geheimnis, obwohl die Italiener von der Körpergröße her ja nicht zu den größten gehören,

doch wenn es zur Kür des größten Feiglings auf Erden kommen würde, dann hätte sicherlich ein Italiener die Nase ganz weit vorn, und das, obwohl Deutschland mit Mike Krüger und Thomas Gottschalk zwei wahre Supernasen anzubieten hat. Aber die sind ja nicht feige…

Nun gut, „Kapitän Feigling“ Francesco Schettino, der Mann, der das Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ auf Grund laufen ließ, alle Warnhinweise der elektronischen Bordcomputer ignorierte, angeblich eine Seekarte ohne aktuelle Eintragungen an Bord hatte, sich lieber an der Schiffs-Bar mit aufgeknöpftem Hemd aufhielt, einen Felsen rammte und als einer der ersten das sinkende Schiff verlassen hatte, setzt neue Maßstäbe in Sachen „Ich bin dann mal weg geht mich nichts mehr an“.

Übrigens, was haben Gitarrenbarde Costa Cordalis und die Costa Concordia gemeinsam? Genau, beide sind dem Untergang geweiht. :-D

Normalerweise sollte der Kapitän ja als letzter das sinkende Schiff verlassen, dass würde auch unser geliebter Kapitän Blaubär so handhaben und jeder andere ehrenhafte Schiffsführer. Wenn da eben nicht diese Sache mit der berühmten Bananenschale wäre!

Unser feiges Kapitänchen wollte natürlich alle retten und bis zum Schluss bleiben, doch leider stürzte er so unglücklich, dass er, wie der Zufall eben so will, direkt in ein Rettungsboot fiel, welches schon auf dem Weg nach unten war, da konnte er logischerweise nicht mehr rausklettern und außerdem ging alles so schnell, dass er sich urplötzlich am anderen Ufer befand und nicht mehr zurück konnte.

Schade, es hätte besser gepasst, wenn er gesagt hätte: „Da war so eine Bananenschale, die muss wohl ein Affe fallen gelassen haben, da rutschte ich dann aus…“ – aber zwecks der Theatralik klingt „gestürzt“ eben viel besser als „bloß mal so ausgerutscht“.

Italien kommt leider nicht aus der Schusslinie der Kritik, nachdem Triple B (Bunga Bunga Berlusconi) der Politik nach seinem Abgang Zeit zum Verschnaufen geben konnte, ist nun durch „Kapitän Feigling“ das italienische Ansehen weiter gesunken, hoffentlich nicht bald auf Grundeis.

Man möge bei diesem Artikel vielleicht etwas schmunzeln, doch auf Grund der Tatsache, dass es beim Unfall des Luxusliners Tote und Verletzte gab und eine Naturkatastrophe auf Grund auslaufenden Treibstoffes zu befürchten ist, kann man hier wirklich nur hoffen, dass die Schiffsgesellschaften endlich einmal dazulernen und lieber mehr Geld in Ausbildung ihrer Besatzung investieren, denn wenn Amateure für das Wohlergehen von tausenden Menschen verantwortlich sind, dann kann auch das kleinste Missgeschick eine große Katastrophe auslösen.

Folgen wir lieber dem Ruf der Wildnis, so wie unsere zwei „Djungleboys“ Ailton und Martin Kesici, welche sich im „Dschungelcamp“ in der Nacht aufmachten, um die Freiheit des Pinkelns zu genießen. Leider per Kamera beim Freischiffen auf feuchter Tat ertappt, gab es als Strafe drei Tage Spüldienst, aber bitte mit Seife! Da musste Martin Kesici gleich mal fragen, welche Strafe es gibt, wenn man mal ins Camp kackt.

Ob er seinen Worten Taten folgen lassen will? Lassen wir uns überraschen, denn es muss nicht immer Conchita Wurst sein, gerne auch mal eine lauwarme Kackwurst. :-)

Bis die Tage!

Verfasst von: Oswin Zlöbl | 12. Januar 2012

Gnadenloser Untergang…

Das neue Jahr lässt uns temperaturmäßig wirklich nicht kalt, denn obwohl es im Norden Österreichs massiv geschneit hat, auch bei mir sammelte sich 60 cm Neuschnee an, jammern die Wetterfrösche über zu warme Verhältnisse. Noch nie war es so mild wie im diesjährigen Winter,

doch die kalten Tage kommen schon noch, wenn nicht im Jänner, dann eben ein bisschen später. Dem Wintertourismus tut dies keinen Abbruch, die „Schneefexen“ finden schon ihre weißen Hänge zum Runterdüsen.

Ungarn geht im Schuldenmeer unter. Ob da auch so viel Plastik drin ist wie in den bekannten Ozeanen? Zumindest findet man im Defizitsumpf des Landes mit den günstigen Bieren und der köstlichen Salami einen großen Schuldenberg vor. Den kann man nicht so einfach wie Wasser abschöpfen. Noch dazu kommt die EU mit einer Klage wegen Verletzungen von diversen EU-Rechten, was für die Regierung in Ungarn sicher kein Zuckerschlecken wird, aber die bevorzugen statt Zucker sowieso lieber ihre Gulaschsuppe.

Währenddessen packelt hinter vorgehaltener Hand unsere heimische Regierung am neuen Sparpaket herum und beweist in der Öffentlichkeit mit kryptischen Äußerungen ihren Sinn für kopfschüttelnden Humor.

Dass die Entscheidungen im Endeffekt sicherlich nicht für Schenkelklopfer beim österreichischen Fußvolk sorgen werden, liegt irgendwie wie ein grausiger Furz in einem viel zu engen und zu stark beheizten Raum in der Luft, also bitte Nase rümpfen und Sauerstoffflasche vorbereiten!

Anfang März soll ein Supervirus für einen Totalausfall im Internet sorgen, der sogenannte „DNS-Changer“ wird dann aktiv – auf einer eigens erstellten Website kann man überprüfen, ob der heimische Rechner noch „koscher“ oder bereits infiziert ist. Einfach auf www.dns-ok.de gehen und wenn die Statusmeldung grün erscheint ist alles okay, bei einer roten Meldung hat man sich infiziert! Oh Gott wir werden alle sterben!!!

Überhaupt nicht untergegangen ist der neue Kerl Ashton Kutcher bei den „Two and a half Men“. Natürlich etwas anders als Onkel Charlie aber trotzdem nicht ganz unlustig fiel dessen Einstand aus und man kann keineswegs von einem faden Staffelauftakt sprechen. Trotzdem wird es einige geben, die nach wie vor dem großen Tigerbluttrinker Charlie Sheen nachweinen werden.

Gnadenloser Untergang im TV-Land. Das grausige Dschungelcamp öffnet wieder seine madigen Pforten und die Ekelfans unter uns werden wieder glücklich gemacht. Ja genau, diese abartigen TV-Zuseher, die es für geil befinden, wenn abgehalfterte Sänger, unterste Klassen Schauspieler, Möchtegernprominente und Busenmodels zappelige Viecher und diverse Tierhoden fressen müssen, sich daran fast ankotzen und irgendwann in die Kameras kläffen „Ich bin ein Star holt mich hier raus!“

Okay, das Brigitte Nielsen Dreck fressen soll, dafür stimme auch ich, schließlich war sie in Rocky IV im gegnerischen Team und hat zu den Russen gehalten. Die soll sich an rohen Kuhaugen schön satt essen. Ich werde mir die Sendung trotzdem nicht anschauen, da ich es nicht für gut befinde, dass man Film- und Fernsehleichen wieder aus ihren Gräbern rausholt und ihnen erhofften Ruhm und Beifall verspricht. Eines muss man zur neuesten Ausgabe des Drecks äh Dschungelcamps aber sagen, noch nie gab es so viele arme Teilnehmer wie heuer, da werden sicher viele Pleitegeier über dem Dschungeldorf ihre Kreise ziehen. Solange kein Finanzhai im Fluss dabei ist… :-D

Was ich nicht gut finde ist, dass viele arme Tiere da so einfach bei lebendigem Leibe gefressen und dann teilweise halb durchgekaut auf den Boden gespuckt werden. Das ist kein schönes Ende für ein unschuldiges Tierchen.

Aber die Sendung wird für Topquoten sorgen, sei es auf Grund der Ekelwetten oder wegen ein paar Busenblitzern von einigen sich im Fluss waschenden Amazonen. Für jeden Geschmack wird gesorgt sein.

Nur am dicken Kugelblitz und Ex-Fußballstar Ailton habe ich mich schon jetzt satt gesehen. Da freut man sich auf leichte Kost.

Verfasst von: Oswin Zlöbl | 4. Januar 2012

2012 – Alles hat einmal ein Ende…

Es ist ganz schön schwierig, nach den ganzen Feiertagen und schönen Festlichkeiten wieder im Berufsalltag Fuß zu fassen geschweige denn einen neuen Artikel zu schreiben. Doch da müssen wir alle durch, ob Schüler oder Berufstätige, ob Hund oder Katz, die schöne Zeit der Weihnachtsruhe endet rasant und ehe man sich versieht, sitzt man schon wieder im Büro oder in der Schulklasse,

hoffentlich geht dieses Szenario für manche nicht zu schnell von statten, wir wollen ja nicht, dass jemand plötzlich nackt oder im Pyjama am jeweiligen Einsatzort auftaucht. Ich dachte, Gurke hatten wir schon…

Gerade noch auf der Morgentoilette und jetzt schon auf der Showbühne des Arbeitsalltages. Hoffentlich gibt das keine braunen Flecken…

„2012“ ist ja der im Internet am meisten eingegebene Begriff der letzten Tage bzw. Wochen, wohl deshalb, weil bekanntlich am 21.12.2012 unsere Erde von einer enormen Katastrophe platt gemacht werden soll. Nein, nicht von Bud Spencer & Terence Hill. Ob es sich dabei um eine riesige Sonneneruption, einem Meteoriteneinschlag oder einer grausigen Unwetterkatastrophe handelt, ist noch nicht eruierbar.

Überhaupt spielen renommierte Wissenschaftler dieses Weltuntergangstheater fast einstimmig herunter und meinen lapidar dazu: „Was soll schon Großartiges am 21.12.2012 passieren? Praktisch nichts! Genießen Sie auch 2012 die Freude am Weihnachtsfest!“

Nun ja, so locker aus der Hose atmen wie die Wissenschaftler möchte ich auch gerne, denn obwohl viele Experten keinen Grund zur Panik sehen, wissen wir einfach nicht, was in unserem Universum alles möglich ist. Natürlich machen Filme wie „The Day after Tomorrow“ und vor allem „2012“ unser Gemüt etwas zu schaffen, aber das macht mich auch eine scharfe Chili-Pizza mit Knoblauch und Zwiebeln, garniert mit scharfer Salami und Pfefferoni drauf.

Und warum die Mayas keine Lust mehr hatten, ihren Kalender weiter als bis zum 21.12.2011 zu führen, darüber kann man nur spekulieren. Vielleicht dachte sich damals ein Maya-Kalender-Beauftragter: „Hey, für wen mache ich das alles eigentlich? Interessiert das wen? Ich geh jetzt saufen! Die Sonne scheint mir schon lang genug auf den Buckel!“

Was gibt es Positives für 2012 zu vermelden? Die „Men in Black“ starten wieder durch und kommen bald mit einem neuen Film in die Kinos – Will Smith (Agent J) und Tommy Lee Jones (Agent K) sind wieder im Einsatz und man darf gespannt sein auf die Story des dritten Teils. Erste Trailer verraten schon, dass Will Smith auf Zeitreise gehen und seinem Partner in der Vergangenheit das Leben retten muss. Herrlich auch hier Schauspieler Josh Brolin als junger Agent K.

Nach dem genialen ersten Teil war die Fortsetzung zwar unterhaltsam, aber viel zu kurz und nicht ganz der große Possenreißer, und auch der dritte Teil erwies sich am Anfang als kein leicht zu erziehendes Filmkind – doch nun scheint die Sache auf Schiene gebracht worden zu sein und es geht zügig voran.

Freuen kann man sich über ein Comeback von Muskelprotz Vin Diesel als Riddick, dem furianischen Weltraumkrieger. Ob der Film aber 2012 auch rauskommen wird, hängt noch von ein paar Finanzierungsfragen und von der Produktionsfirma ab. Der Film wird wesentlich billiger ausfallen als sein Vorgänger, dafür darf Vin Diesel auf ein R-Rating hoffen, also ein Movie ab 18 Jahren – was für Fans von feiner Erwachsenenunterhaltung natürlich mehr als recht ist.

Ob auf Grund des Weltuntergangs am 21.12.2012 irgendwelche neue Weihnachtsfilme produziert werden, bleibt noch abzuwarten, anscheinend hat keine Filmfirma Bock drauf, einen diesbezüglichen Film zu drehen, wenn dann sowieso kein Mensch mehr auf Erden weilt. Ein Fall für den Engel auf Erden? Mal sehen…

Verfasst von: Oswin Zlöbl | 21. Dezember 2011

Finally, we made it…

So, bald haben wir es geschafft! Weihnachten mitsamt Christkind steht vor der Tür und die nächste Silvesterparty ist auch schon in greifbarer Nähe! Die meisten können es kaum mehr erwarten und eifern dem für mich wichtigsten Tag des Jahres schon fieberhaft entgegen. Ob das nun wegen der Geschenke ist oder dem feucht fröhlichen Weihnachtsrausch bleibt jetzt wohl ein offenes Geheimnis. :-D

Wichtig ist für mich, dass zu Hause der familiäre Glühweinstand rechtzeitig eröffnet wird. Zwei Liter Wein in einen Topf, garniert mit ein paar Geschmacksträgern, nicht zu stark erhitzen sonst geht der Alk flöten, ja, so macht der 24. Dezember schon einigermaßen Spaß!

Und so ein häuslicher Glühweinstand kommt auch viel billiger als die teuren Glühweine bei den Christkindlmärkten, und manchmal bekommt man da wirklich nur heißes Zuckerwasser mit ganz wenig Alk drin serviert.

Ein paar Kekse schmausen, am Abend dann die große Bescherung, ein bisschen nostalgisch und kitschig werden bei altbekannten Christmas Songs und fein duftenden Sternspritzern, und danach kommt dann das große Festessen.

Dass einige nach so einem Festgelage die Hose öffnen müssen, damit sich der Bauch nicht in die Enge getrieben fühlt, ist an so einem Festtag schon mal verständlich und völlig okay!

Natürlich, ein Leben nach dem Motto „gfressn, gsoffn, gspiebn und gschissn“ sollte man nicht täglich führen und diese Lebensphilosophie wird auch von jedem normalen Allgemeinmediziner wirklich nicht empfohlen, aber hie und da darf man schon mal ein bisschen die „innere Drecksau“ rauslassen.

Finally, we made it – das kann man auch vom nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-il sagen, aber in die andere Richtung, hat der Mann mit dem Mondgesicht und Fleischfliegenbrille das Zeitliche gesegnet und ins Gras gebissen, oder eher in den Reis. Das „ganze“ Land trauert, man sieht Bilder, wie unzählige Menschen auf dem Boden knien und weinen, weil ihr göttlicher Führer gestorben ist. Muss man das verstehen? Nein, denn Nordkorea ist sowieso so eine Sache für sich.

Das Land ist komplett abgeschirmt, Medien bekommen vom wahren Treiben im Land praktisch gar nichts mit, Internet und sonstiges modernes Equipment, mit dem man Kontakt zur „Außenwelt“ herstellen könnte, ist sowieso verboten, und das staatliche TV sendet nur im Namen des Führers.

Nun, wie es bei solchen Herrscherclans üblich ist, übernimmt nun sein Sohn, Kim Jong-un, seines Zeichens genauso schlitzäugig und aufgeschwemmt von feinen 10-Gänge-Menüs wie sein Papa, das Zepter der Macht, so ist es zumindest geplant. Der noch sehr junge Machthaber muss sich stark durchsetzen, sieht hier nämlich das Militär eine gute Chance, die Positionen der ihrigen weiter zu stärken, und wir alle wissen, wie mächtig das Militär dort ist. Ob es für das Volk dann leichter wird? Wohl kaum…

108 Jahre jung und noch kein bisschen leise? Ich hoffe, dass Johannes „Jopie“ Heesters Weihnachten quicklebendig erleben darf! Der Grand Senior der Unterhaltungskunst befindet sich schon seit Tagen im Krankenhaus und schwebt im kritischen Zustand. Die ganze Familie hat sich um das Krankenbett versammelt, was im Regelfall kein gutes Zeichen ist.

Hier wäre ein wahres Weihnachtswunder angebracht! Hoffen wir das Beste für den alten Holländer.

Ich wünsche noch ein gesegnetes Weihnachtsfest in familiärer Harmonie, gute Speisen und immer frisch zubereiteten Glühwein! Prost und wohl bekomms! :-D

Verfasst von: Oswin Zlöbl | 14. Dezember 2011

Wenn die Pleite mit dem Geier…

Wem geht das Wort „Schuldenbremse“ eigentlich noch so auf den Sack bzw. die Eierstöcke wie mir? Ich kann diesen Begriff schon gar nicht mehr hören. Genauso wenig wie Ratingagentur, Spritpreiserhöhung, Kreditzinsen, Sparkurs, Italien.

Die Italiener, die sind sowieso so eine eigene Windelgesellschaft. Scheißen sich vor alles an und jammern durch die Gegend und verkaufen uns dann den größten Dreck. Aus „Alles BIO“ wird nun „Alles gefälscht!“ Vom Soja bis hin zum Raps. Von wegen bella Italia, fleißig Gewinne einstreifen und quer durch Europa die falsch deklarierte Kost vertickern.

Strafen? Sanktionen? Nun ja, die italienischen Behörden sind nicht mal in der Lage, den betroffenen Ländern eine brauchbare Aufstellung über Händler und Waren zu erstellen. Wenigstens wird das Thema demnächst im EU Parlament besprochen. Hm. Erwarte ich mir da drakonische Strafen? Nein. Ist ja nix passiert, ein bisschen Etikettenschwindel tut ja nix zur Sache, ist ja keiner gestorben, und geschmeckt hat es anscheinend auch jedem.

Also, was soll das Theater? Mi dispiace per il piccolo incidente. Siamo tutti Mafiosi, eh!

Hauptsache alles unter den Teppich kehren, lieber heim zu Mamis Kochtopf Nudeln fressen, mampf, mampf, mampf und rülps.

Bei mir in der Brieftasche fliegt auch schon ständig der Pleitegeier, doch auch dieser verhungert so langsam, denn zum Fressen hab ich nichts für ihn parat. Eher vermehren sich darin noch die Spinnweben. Dazu die alljährliche Kirchenbeitragsvorschreibung und das schlechte Wetter dieser Tage und meine Stimmung sinkt auf Gefrierregionen Niveau.

Aufregen kann man sich ja über vieles, vielleicht auch über die miesen „Leute heute“ News aus den Klatschmagazinen. Aber ungeschoren vorbei komme auch ich nicht daran. Dann bleibt man eben an Artikeln hängen, die über das derzeitige Liebesleben einer Jennifer Lopez so viele Seiten verschwenden wie der fette Typ aus Austin Powers Klopapier.

Und im Radio grölt ein gewisser Billy Idol ständig Frosty, the Snowman. Der soll mal wieder ein neues Album machen, doch einen gewissen Amüsierfaktor hat das Lied allemal.

Dem Richard Lugner sein Katzi ist entlaufen! Wohin? Zu den Eltern, angeblich, weil sie dort in Ruhe schlafen kann, der ganze Rummel um die Mörtel-Familie hat ihr doch stark zugesetzt, wie man zum Schluss entsetzt feststellen musste. Das ganze Theater um Magersucht, ständigen Magenauspump-Aktionen, Schönheitsoperationen, Familienstreitereien und Richards „Fremd-Frauen-Spechtlereien“ sollte nun beendet sein, letzterer Punkt wohl kaum, denn wer Lugner kennt, weiß, dass dem seine Augen an jedem vollen Dekollete hängen bleiben. Dafür baut Schwiegersohn Junior mit Bud Bundy alias David Faustino einen Autounfall.

Reingefallen sind auch ein paar Schönheitswahnsinnige in Amerika, und zwar auf eine falsche Ärztin in Miami. Oder auch Arzt, handelte es sich bei der verrückten Person um einen Transsexuellen. Bei dem Bild von der falschen „Ärztin aus Leidenschaft“ fange ich aber schon an zu glauben, dass die Amis absolut dämlich sein müssen. Denn wenn ich in eine Ordination gehe, und eine Ärztin kommt mir mit so einem Megateil von Arsch daher, denke ich mir sicherlich so meinen Teil und hau schnell ab. Die hat dann noch frischfröhlich ein paar Patienten Beton und andere giftige Stoffe in den Körper gespritzt, die Ergebnisse waren dann wirklich nicht berauschend sondern echt übel.

Das kann der „Society-Wildkatze“ Jocelyn Wildenstein alias „The Bride of Wildenstein“ nicht mehr passieren. Hier ist sogar Beton machtlos.

Miau, Fauch and Kiss me Darling! :-D

Verfasst von: Oswin Zlöbl | 9. Dezember 2011

Back for Bad!

Nein, Michael Jackson „moonwalkt“ nicht mehr aus seinem Grab heraus und singt ein neues Bad für seine Fans und auch der Teufel bleibt in seiner Hölle, die Welt lässt er erst Ende 2012 untergehen, laut Biene Maya,

doch wenn man einen Blick ins kalte Russland wagt, dann entdeckt man dort das Comeback des Grauens – Vladimir „Rambo“ Putin will bei den Präsidentenwahlen 2012 wieder Strongest Man in the World werden. Der derzeitige Ministerpräsident war aber praktisch gesehen nie weg von seiner Machtposition, zog er doch als „zweite Hand“ von Präsident Medwedew im Hintergrund nach wie vor die stählernen Fäden wenn es um politische Machtausübungen ging, Präsident Medwedew galt eigentlich immer nur als „Platzerlwärmer“ für den Präsidentensessel, bis sein Meister vom Gesetz her wieder offiziell das Buschmesser äh Zepter schwingen kann.

Bei den aktuellen Parlamentswahlen mussten Putin und Co. trotz massiver Wahlmanipulation, Erpressung und diversen Drohungen an politische Gegner eine kleine Wahlschlappe einstecken, zwar sind sie nach wie vor Alleinherrscher im Parlament, aber die absolute Mehrheit ging sich nur knapp aus. Doch der Zorn des Putins wird das russische Volk stärker treffen als Thors Hammer…

Bei der nächsten Wahl werden die letzten Oligarchen dieser Welt wohl die Sache organisierter planen, schließlich will man ja nicht, dass Waldimir äh Vladimir Putin wie ein Schwächling dasteht sondern weiterhin als der Mann aus Stahl mit hartem Schwert in der Scheide. Doch gefährlich ist dieser Pfad auf der dunklen Seite der Macht…

War Barack Obama ein heimlicher Jedi-Ritter? Man könnte meinen, dass er ein entfernter Verwandter von Jedi-Master Mace Windu sein könnte!

Generell sind die USA wieder mal Dreh- und Angelpunkt im Weltgeschehen. Die Russen geben den Amis die Schuld an dem schlechten Wahlausgang für die Putin-Partei. Man wirft der USA vor, sich in die Wahlentscheidungen des Volkes eingemischt zu haben mit gekauften Demonstranten und negativen Putin Aussagen. Hm, ob Barack Obama sich das gefallen lassen wird? Kreuzet die Schwerter für Kamelot!

Nun hat die Gentechnik offiziell eines in die Fresse bekommen. Lebensmittelhändler REWE setzt sich nun für ein gentechnikfreies Europa ein und will nur mehr Tiere von Lieferanten beziehen, welche mit gentechnikfreiem Futter versorgt werden. Was wir schon seit Jahren wissen und nun offiziell bestätigt wurde, dass genmanipulierte Nahrung nie und nimmer den Welthunger besiegen kann, hat anscheinend für leichtes Umdenken bei den Lebensmittelherstellern gesorgt.

Die Gentechnik-Konzerne sind natürlich erzürnt und wer weiß, was sich diese Umweltzerstörer noch ausdenken werden, um ihren manipulierten Scheißdreck unter die Leute bringen zu können. Mich kotzt es noch immer an, dass eine Kennzeichnung für genmanipulierte Lebensmittel nach wie vor nicht Gesetz ist. Unser Kampf für ein grünes Europa und einer grünen Welt ist noch lange nicht vorbei, wir sind erst am Beginn einer langen Schlacht gegen Bonzen, Lobbyisten und Umweltzerstörer.

Was brachten eigentlich die ersten Ergebnisse der ach so heiligen Gentechnologie im Pflanzen- und Getreidesektor? Nun ja, offiziell gesehen nur Erfolg, laut aktueller Umweltstudie aber ein mehr als schauriges Ergebnis. Superunkräuter, welche mit normalen Pestiziden nicht bekämpft werden können, Superschädlinge mit mutierter DNA, hervorgerufen durch das Fressen der veränderten Gentechnikpflanzen.

Wir haben es immer schon prophezeit und unsere Sorgen und Ängste den Politikern mitgeteilt, doch mehr als ein mildes Lächeln und sofortiges Abwiegeln dieser ernsthaften Thematik war nicht drinnen. Nun haben die ekeligen Bonzen ihren Denkzettel bekommen, aber ist es nicht schon zu spät für eine Rückkehr zu natürlicher Bodenkultur? Die veränderten Genpflanzen haben ihre Pollen schon über die halbe Erdkugel verstreut, entweder durch Wind oder Insekten.

Wie gesagt, man kann gentechnisch veränderte Pflanzen nicht in einem gesicherten Areal beherbergen, wie es die Wissenschaftler uns vorgepredigt haben.

Heute schon gesund ernährt? Wie wäre es mit einer frischen Milch aus einer Plastikflasche – produziert von einer Gen-Kuh mit zwei Eutern. Mahlzeit!

 

Verfasst von: Oswin Zlöbl | 30. November 2011

The End is near!

Gerade laufen wieder einmal die alljährlichen Gehalts- und Lohnverhandlungen auf Hochtouren und einige Branchen konnten schon zu einem erfolgreichen Abschluss kommen. Die Metaller und die Handelsbediensteten konnten viele Punkte ihrer Forderungen umsetzen und erfreuen sich adäquater Gehalts- und Lohnanpassungen, die Arbeitgeber waren zwar etwas zerknirscht ob der „Ausbeutung“ ihrerseits, doch im Grunde bekommen die Mitarbeiter meiner Meinung eh noch immer zu wenig.

Die Beamten, wobei ich hier den üblen Begriff „faule Fettsäcke“ nicht verwenden will, perfekt verkörpert von diesem komischen Menschen namens Fritz „The Fat One“ N., beharren diesmal auf eine saftige Erhöhung von über 3 Prozent. Zuerst sprach man überhaupt von einer Nulllohnrunde, dann von 2,5 Prozent, dies wurde aber alles von Seiten der Beamten abgelehnt – und jetzt wollen die Beamten sogar Streik in Betracht ziehen. Hm, Beamten die streiken, beißen nicht, oder? Ich meine, was würde in unserem Staate schon passieren, wenn gerade die streiken, die eh nix arbeiten?

Nichts für ungut, ich will hier niemanden denunzieren, es gibt sicher irgendwo auf diesem Planeten arbeitswillige und fleißige Jungbeamte, aber es ist eben ernüchternd, wenn man um 15 Uhr in einer Beamtenzentrale anruft, weil man eine dringende Sache erledigen muss, und dann heißt es: „Ihre Ansprechperson ist heute nicht mehr da!“. Und die Dienstzeiten gehen da bis 15:30 Uhr. Tja, was so eine Pragmatisierung alles bewirken kann…

Aber gut, ich kann auch damit leben, wenn unsere Beamten eine Erhöhung bekommen, dafür sollten die Politiker mit saftigen Abstrichen für ihre Missleistungen bestraft werden.

Laut Mayakalender ist das Ende der Welt mit 21.12.2012 vordatiert. Dies wird dadurch bekräftigt, dass es im Jahre 2012 zu einer besonderen Planetenkonstellation kommen wird. Ja, und? Ich finde das nicht gut, ich bekomme meinen Bausparer erst in drei Jahren ausbezahlt und meine private Pensionsvorsorge möchte ich auch nicht umsonst einbezahlt haben. Deshalb sage ich: „Nix wird passieren, rein gar nix!“ Unser Planet ist zu jung um zu sterben, zwar stark verseucht und verdreckt und vom Menschen ständig misshandelt, aber gestorben wird ein anderes Mal. „Die another Day!“

Böhse Onkelz Sänger und Kultfrontmann Kevin Russell befindet sich körperlich und mental weiterhin im Dauersinkflug. Seit der Auflösung der höchst erfolgreichen und in den Medien ständig polarisierenden Band hat sich der Sänger stark den Drogen und dem Alkohol gewidmet und im Rausch einen verheerenden Unfall im Jahr 2009 mit zwei schwer verletzten Personen verursacht. Im August 2011 trat er seine Haftstrafe an, nachdem er Monate zuvor alles unternahm, um diesen Schritt umgehen zu können.

Irgendwie kommt es mir vor, als ob jetzt kurz vor dem Ende des Jahres 2011 so einige Ehen geschieden werden. Nach der öffentlich breit getretenen Scheidung der Schauspielerin oder sagen wir einfach „TV-Rollendarstellerin“ Christine Neubauer von ihrem Langzeitehemann ist nun auch die Ehe der Skirennläuferin Lindsey Vonn im Ziel angelangt. Leider gibt es hier keine Siegerehrung für ihren Mann, der als erster die Scheidung einreichte, was bleibt sind Erinnerungen an eine schöne Zeit und der Blick nach vorne. Über seltsame Gerüchte, dass Frau Vonn bzw. nun wieder Kildow mit einem 16jährigen heftig geflirtet habe, gehe ich sicherlich nicht näher ein.

Und bald können wir uns von unserem coolen Onkel Charlie verabschieden. Das Ende der achten Staffel naht und der Abschied fällt schwer, obwohl gerade in den letzten Episoden Charlie Sheens körperlicher Zustand mehr schlecht als recht ist, denn so abgemagert sah man ihn noch nie zuvor…

Liegen gelassene Glimmstängel verursachen Waldbrände, doch ein Kuhfladen auf der Wiese erzeugt Leben! Ein Hoch auf die Schmeißfliegen.

Verfasst von: Oswin Zlöbl | 28. November 2011

Weihnachtsgedanken…

Weihnachten nähert sich unaufhaltsam und so schön langsam, mit den ersten Christkindlständen und den nach und nach weihnachtlich verzierten Häusern in meiner Wohngegend, kommt dieses beruhigende, besinnliche Weihnachtsgefühl in mir auf. Okay, ein bisschen Schnee fehlt da schon noch, ist noch alles grün, nicht nur hinter den Ohren, aber kommt schon noch alles zu seiner Zeit!

Leider merkt man in der Arbeit recht wenig vom Weihnachtsfrieden, die Zeiten, in denen man früher die Stockwerke schön schmückte sind leider vorbei, heutzutage ist das Schmücken der Stufen nicht mehr erwünscht bzw. leistbar. Und wenn einer das macht, heißt es sofort: „Haben wir nix zu arbeiten oder was?“

Schade eigentlich, aber in dieser schnelllebigen Zeit, in der wir nun leben, bin ich mir sicher, dass es einige kaum erwarten können, bis Weihnachten vorüber ist und der Arbeitsalltag ungestört weiter gehen kann, weil Zeit ist Geld, Mammon, Money, Monetas.

Von mir aus könnte Weihnachten ein paar Wochen andauern, damit hätte ich kein Problem, denn in dieser Zeit kann man sich endlich mal entspannen und seine Gedanken wieder sortieren. Doch aus den langen Weihnachtsferien wie früher ist in den meisten Filialen bzw. Arbeitsstätten nur mehr ein kleiner Kurzurlaub geworden, in Zeiten wie diesen ist es wirtschaftlich nicht mehr rentabel, wenn man länger als zwei Wochen die Geschäfte auf Eis legt.

Der traditionelle Weihnachtseinkauf startet offiziell mit dem Beginn des Monats Dezember, doch im Prinzip begegnet man schon im späten Herbst den ersten Weihnachtsschmankerln. Es ist also keine Überraschung mehr, wenn man im späten Oktober schon die ersten Weihnachtsartikel kaufen kann.

Wir sparen generell viel zusammen, doch gerade zu Weihnachten sitzt die Brieftasche viel lockerer als sonst. Manchmal stelle ich mir schon die Frage, warum wir zig Millionen in das Weihnachtsgeschäft investieren, aber davon sich kein einziger Euro für die Dritte Welt ausgeht. Klingt jetzt hart, aber lieber kaufen sich die Leute teure Spielkonsolen und zig andere Sachen um hunderte von Euro, aber so ein bis zwei Euro an die Bedürftigen ist dann nicht mehr drinnen. „Kein Geld mehr“ – heißt das offizielle Statement.

Das betrifft ehrlich gesagt auch mich. Ich habe bereits jetzt schon alle Weihnachtsgeschenke eingekauft, doch von dem vielen Geld, dass ich für die Geschenke ausgegeben habe, landete nur ein minimaler Teil an Licht ins Dunkel, und das war beim Kauf einer Kerze, umgerechnet gerade einmal 50 Cent.

In Österreich haben wir noch das Glück, dass wir viele Menschen mit Herz in unserer Mitte haben, die immer bereit sind zu spenden. Egal, ob es nun bald weihnachtet, der Osterhase vor der Türe steht oder Freund Nikolaus seine Mandarinen an die Kinder verteilt.

Das Leben schätzen und dankbar sein. Das wäre das größte Weihnachtsgeschenk für alle Menschen. Denn viele können das nicht mehr und leben nur im Hier und Jetzt und verbeißen sich in ihre Arbeit.

Freuen wir uns trotzdem auf kommende Weihnachten, und ich persönlich wünsche mir ein kleines Weihnachtswunder, dass der Sänger George Michael rasch gesund wird und vor dem großen Feste zu seiner Familie reisen kann und mit ihr und seinen Freunden ein frohes Fest genießen kann.

Denn wenn wir Österreicher den guten Mann nicht fit bekommen, lassen uns die Briten nie wieder „Wham“ im Radio spielen!

Verfasst von: Oswin Zlöbl | 23. November 2011

Der letzte Tanz… (One last trip)

Für uns Autofahrer heißt es wohl leise „Servus und Auf Wiedersehen“ zu unseren vierrädrigen Geschossen und teilweise „Drecksschleudern“ zu sagen, wenn es zumindest laut aktuellen Medienberichten geht. Dort liest man jetzt schon die ganze Zeit über diverse Fahrverbote und sogenannte Umweltzonen zu Gunsten der Luftqualität. Die Feinstaubbelastung ist in den Ballungszentren weit übers Limit geschossen und nun sorgen sich Mediziner sowie Autofahrerklubs um das Wohl unserer Umwelt, ist ja schön und gut,

doch wer muss zum Schluss in den sauren Apfel beißen? Die Industrie? Der Schwerverkehr? Ich bin ja kein Fan von so sauren Äpfeln, habe es lieber süß und gaumenfreundlich, doch ich befürchte, dass schon alsbald wieder der Steuerzahler und Berufspendler herhalten muss, wenn es um politisch inkorrekte und lachhafte Entscheidungen gehen wird.

Da stoßt mir jetzt schon wieder dieser grausige, imaginäre, saure Apfel brutal übel rauf, ist ja förmlich zum Kotzen diese ganze Thematik, meine Magensäure blubbert ja jetzt schon wieder massiv gen Richtung Kehlkopf.

Aber es ist auch wieder interessant anzusehen, wie inkompetent unsere Regierung mit diesem Thema umgeht. Ich bin sicher, dass einige im Parlament mit dem Wörterbuch in der Hand nach dem Begriff „Inversionswetterlage“ suchen werden. Tolles Fremdwort, genauso wie „Proporz“. :-D

Für die Herren und Frauen Politiker wird das Wort Schuldenbremse eh was ganz neues sein, doch für uns Arbeiter und Angestellte ist dies schon lange eine vertraute Sache. Die meisten Österreicher befinden sich schon längst im Schuldenstatus und sparen sowieso Monat für Monat so viel es nur geht. Bei einem durchschnittlichen Nettogehalt von 1.300 Euro braucht mir in meinem Lande kein Politiker etwas vom Sparen weismachen wollen. Naturalien, Sprit, Versicherungen, Miete, andere Ausgaben des täglichen Bedarfs und wenn es gut geht noch ein bisschen was für die allgemeine Lebensqualität, aber dann ist schon wieder Schluss mit lustig und die Bank schließt wieder bis zum nächsten Gehalt.

Sorgen, die sich die Politiker nicht machen müssen. Sitzen im Parlament, werden verwöhnt von diversen Buffetschmankerln, haben oft Chauffeure, verdienen sich mit Lobbyistenjobs ein feines „Körberlgeld“ dazu, ja so ein Leben als Staatsmann würde ich mir auch gefallen lassen.

Und unter der Hand geht sich sicher auch noch das eine oder andere kleine „Geschäftl“ aus. Zum Thema politische Entscheidungen, na ja, heutzutage muss man generell nur öffentlich kundtun, dass man einige Ideen für die Zukunft des Landes hätte, diese aber noch von einer Expertentruppe genau analysiert werden. Wie lange das dauert? Hm, oft bis zur nächsten Wahlrunde.

Ich frage mich schon seit geraumer Zeit, warum man als angehender Politiker überhaupt ein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium oder andere Ausbildung (hängt natürlich davon ab, ob man Regional- oder Staatspolitiker ist oder man einfach nur gut Tennis spielen kann) benötigt, wenn der Metzger bei mir um die Ecke weitaus bessere Ideen für unser Land hätte als unser Kanzler. Und es ist auch so, dass alle es besser wissen und machen könnten als die heimischen Politiker.

Was uns wirklich helfen würde, wäre, wenn unsere politische Elitetruppe endlich einen Stopp für Spekulationen auf Sprit und Nahrungsmitteln installieren würde. Doch nachdem sogar unser EU-Umweltminister kein Problem in gentechnisch veränderten Weizen und Co. sieht, sehe ich generell etwas schwarz für eine wohlige Zukunft ohne Schulden und Umweltlasten.

Nicht umsonst bittet der Tod um einen letzten Tanz, dem „Dance of Death“.

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